Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Partner,
den Oktober Newsletter mit kleineren Infos über unsere Arbeit haben wir nur auf unserer Webseite veröffentlicht, heute berichten wir wieder neu über den Abschluss einiger Projekte, aktuelle spannende Aufgaben, neue Kunden und firmenübergreifende Initiativen.
Projektstart innerhalb von drei Tagen ohne genaue Specs auf der einen und Pflichtenheft und schwere Prozesse auf der anderen Seite unserer Kunden, Social Media macht sich auch Dresden breit, Geradestellen einer kränkelnden Web-Instanz und ein neues Session-Konzept für unsere Kunden warten in den folgenden Zeilen auf Sie.
Wir laden Sie daher gern ein in den folgenden kurzen Einblicken zu schmökern.
» Schützenhilfe für die kreative Kommunikationselite: CreaDevMe und
» Chocri bekommt einen Django-basierten personalisierbaren Kaufprozess und
» ein neuer Riese gesellt sich zu unseren Industrie-Kunden und
» oxfam.de vertraut sich uns an und zuguterletzt
» das Chapter Dresden des Social Media Clubs entsteht in Dresden.
Die Idee, das Wort, das Interesse, die Nachfragen, die Aktion... jetzt gehts los! Im Januar lädt tschitschereengreen Kreative deutscher Kommunikations- und Social Media Agenturen ein, mit unseren Entwicklern und Projektmanagern einen Tag lang die technische Umsetzbarkeit ihrer Ideen zu diskutieren.
Wer nicht nachmachen, sondern wirklich kreativ sein will, muss die Werkzeuge kennen. Ein jeder kennt die Crux: Man hat eine Idee, will sie an den Kunden heran tragen - jedoch nicht ohne technische Prüfung der Machbarkeit. Diese wiederum kostet Geld - und dieses ohne Kunden ausgeben möchte man auch nicht. Ein Dilemma was viele Ideen im Keim erstickt. Um Abhilfe zu schaffen, wollen wir ab Januar eine Brücke schlagen und Kreative mit Technikern verbinden. Ihr tragt eure Ideen für eure Kunden vor, wir geben euch Schützenhilfe bei der Umsetzung, beantworten Fragen wie "kann die API das oder nicht", "kann man das Scrapen oder nicht", "was ist automatisierbar", "welche Daten kann ich erhalten"... Input, der Ideen Realität werden lässt!
Natürlich werden Eure Ideen während des Events vertraulich behandelt; jede Idee bekommt einen festen Timeslot, während ein Projektmanager und ein Entwickler mit Euch diskutiert - alles bei uns in unserem Office.
Ansprechpartner: Tina Schnittka
Einladungen verschicken wir Anfang Januar an euch persönlich.
Chocri ist ein OnlineShop für Schokolade, die ihr euch nach eigenen Wünschen komponiert. Das Unternehmen aus Berlin ist noch jung, aber wie der Pressespiegel auf deren Seite zeigt, recht gut bekannt. Jetzt kurz vor Weihnachten ist natürlich DIE Schokoladen-Zeit, so dass das Unternehmen alles in seinen Kräften stehende tut, den bestmöglichen Service für seine Kunden zu bieten.
Die Entwicklung des Online-Shops auf Django basis wurde in kleine Schritten immer fokussiert auf die wichtigsten Funktionen vorgenommen. Daher beinhaltete der Kaufprozess bisher keinerlei Login, in welchem man seine Daten speichern, ändern oder löschen konnte. Chocri, wollte dies noch vor Weihnachten ändern und bat uns um Hilfe.
Nach einem kurzen Telefonat vorab, kam es zu einem kleinen Treffen direkt bei Chocri, in welchem wir über die Ziele und Erwartungen sprachen. Genaue Dokumentation, Spezifikation gab es mit Ausnahme ein paar handgezeichneter Wireframes nicht. Wir vereinbahrten am darauffolgenden Montag die Zusammenarbeit zu beginnen. Erster Schritt war die prototypische Umsetzung der ersten kommunizierten Vision der Applikation auf grobe Weise. Sprich keine Details, sondern lediglich der Klick-Flow mit allen wichtigen Datenfeldern für alle Use-Cases sollte dann stehen. Es wurden tägliche Status-Telefonate für Fragen und Anregungen vereinbahrt sowie der 2-tägliche Review-Rhythmus festgelegt, zu dem sich Chocri die Ergebnisse ansah und uns mit immer spezifischeren Korrekturen hinsichtlich der Erwartungen briefte. Nach 2 Wochen und insgesamt 5 Review-Zyklen war das Projekt abgeschlossen und alle Wünsche von Chocri umgesetzt, Feature-Complete konnten wir bereits nach 7 Tagen vermelden. Die letzten 3 Tage waren ausschliesslich Bug-Fixing und finalem Feinschliff gewidmet.
Bei Neukunden wie Chocri mit eigenem Entwicklungs-Knowhow, eigenen Entwicklern und einer vorhandenen Applikation ist die erste Zusammenarbeit immer schwierig, da es keine Standards bei Kommentaren, Code-Style und Entwicklungsumgebung gibt. Dies führt oft dazu, dass sich die SW-Entwickler beider Seiten nach geraumer Zeit über die "unfähige" Arbeitsweise des anderen beschwert. Die kleinzyklische Kommunikation zu tausenden Details und der zeitnahe erste Code-Review durch unseren Kunden adressierten genau diese Thematik und versuchen das Konfliktpotential zu reduzieren. Wir haben in der Vergangenheit gute Ergebnisse damit gemacht - je unterschiedlicher die Unternehmen, je ungenauer die Specs, desto öfter forcieren wir die Kommunikation mit unseren Kunden, damit wir uns nicht auf dem gemeinsamen Wege verlieren.
Vor zwei Monaten ist die ein Unternehmen an uns mit dem Wunsch nach Unterstützung bei Ihren Webprojekten herangetreten. Nach den ersten Treffen mit dem Unternehmen stellte sich heraus, dass dieses dabei ist, fokussierte Web Applikationen zu erschaffen, welche mehrsprachig weltweit für ihre 22 Werke funktionieren, komplexere Business Logiken beinhalten, verteilte Zusammenarbeit ermöglichen aber eben auch über 96K Modem aus Aufrika heraus erreichbar sind.
Nach Klärung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit ist das Projekt diese Woche gestartet. Inhaltich werden wir eine Applikation zum Verschleissteil-Management erstellen, welche sowohl Mitarbeitern des Unternehmens, die die Arbeit mit dem Browser nicht alltäglich gewöhnt sind, aber auch dem höhren Management ein präzises Werkzeug zur Verfügung stellt.
Im Oktober sprach uns oxfam an (für die wir bereits mehrere Seiten betreuen), ob wir sie bei der weiteren Entwicklung von oxfam.de unterstützen könnten. Hach endlich! Haben wir uns doch schon seit Monaten gefragt, warum diese uns nicht auch anvertraut wurde...
Die bisherige Seite wurde durch die Zentrale in UK betreut und der dortige Entwickler war extrem überlastet. Da oxfam Deutschland aber unbedingt deutlich aktiver mit der eigenen Webpräsenz arbeiten will, entschied man uns zu fragen. Das daraus resultierende Projekt umfasste den Umzug nach Deutschland auf neue Server-Hardware, das Tuning der Server hinsichtlich Performance, das Beheben bekannter Bugs, den Code-Merge von vorherigen Zuarbeiten von uns, das Aufsetzen eines expliziten GIT-Repositories und das Einführen eines sauberen Deployment-Prozesses, damit weitere Arbeiten an der Seite schnell und preisgünstig durchführbar sind.
Nach vier Wochen Projektlaufzeit konnten wir den neuen Server mit der aufgeräumten Version der Seite übergeben. Dabei haben wir die Ladegeschwindigkeit der Seite auf einen Bruchteil (ca. 1s bei der Startseite gegenüber 4-8s vor Umzug) reduziert, haben das ständig ausfallende Spendenformular repariert, weitere dutzende Bugs im Frontend und Admin-Bereich behoben, alles nochmal gründlichst getestet, verschiedenste Branches, Revisionen, Lokale Änderungen gemerged und zuguterletzt alles auf den neuen schicken Servern installiert.
Damit ging Ende November die verbesserte oxfam.de-Seite live, so dass oxfam unbesorgt in die Weihnachtszeit starten konnte. Diese ist besonders wichtig, da hier die Spenden für soziale Projekte deutlich höher sind als im Rest des Jahres und dadurch Budgets für die Arbeit von oxfam für das nächste Jahr eingesammelt werden.
Noch eine Notiz am Rande: Frau Tina Schnittka (Geschäftsführung, Leiterin SW-Entwicklung tschitschereengreen) engagiert sich privat für das Vorwärtstreiben des Standortes Dresden hinsichtlich Social Media und ruft das Chapter Dresden des Social Media Clubs ins Leben. Geplant sind Treffen mit gemeinsamem Erfahrungsaustausch und Vorträge. Was genau Frau Schnittka plant, damit sich der SMC in Dresden entfaltet und nachhaltiges Leben entwickelt, werden wir im Januar hier berichten.