Professionelle Webapplikationen müssen sauber objektorientiert nach den Richtlinien der Agilen Softwareentwicklung umgesetzt werden. Getreu dem Motto "Don't repeat yourself!" ist der Vorteil der objektorientierten Programmierung, dass einerseits Objekte und andererseits Klassen erstellt werden. Ähnliches fasst man dabei zusammen, so dass man für eine Klasse nur einmal Eigenschaften definieren muss und diese automatisch für jedes Objekt gelten, das zu dieser Klasse gehört. Zudem kapselt man sie nach außen hin ab, um eine versehentliche Manipulation einer Funktion durch die andere zu vermeiden. Allerdings ist das objektorientierte Programmieren bei weitem nicht der Schlüssel zu gutem Code. Ein Entwickler sollte sich immer der Tatsache bewusst sein, dass ohne ein umsichtiges Erkennen von Mustern und Wiederholungen in den zu entwickelnden Funktionalitäten kein effizienter Code entstehen kann.
Soweit es die Qualitätsanforderungen verlangen und der Objektumfang erlaubt, entwickeln wir via Pair Programming. Pair Programming heißt, dass zwei Programmierer gemeinsam an einem Rechner coden (Anwendung des Vier-Augen-Prinzips). Der Vorteil dieser Arbeitsweise liegt dabei klar auf der Hand: Die Entwickler wirken gegenseitig als kontrollierende Instanz, mögliche Lösungsansätze werden gemeinsam erdacht und diskutiert und das individuelle Wissen beider wird eingebracht. Grundsätzlich achten wir zudem darauf, dass ein Entwicklerteam ausschließlich an einem Projekt bis zu dessen Fertigstellung arbeitet, um ein Kämpfen an zwei Fronten zu vermeiden. Erfahrungsgemäß verschlechtert ein Agieren an mehreren Aufgaben die Produktivität und trägt nicht zur Kundenzufriedenheit bei. Zudem wird einer Favorisierung eines Projekts im Vergleich zum anderen vorgebeugt.
Der Auftraggeber hat prinzipiell den Projektmanager als Ansprechpartner, der mit jedem noch so kleinen Projektdetail vertraut ist.
Der Ablauf eines Entwicklungsprozesses richtet sich bei uns immer nach einem strikten Plan, der in jedem Falle eingehalten wird, um diese immense Denkarbeit im Vorfeld leisten zu können. Schließlich gilt es, die Klassen und Objekte so zu definieren, dass der Code so kurz wie möglich gehalten wird und sich nichts doppelt. Parallel zur Entwicklung setzen wir auf automatisierte Tests zur Qualitätssicherung und nutzen so genannte Documentor-Frameworks. Sinnvoll ist dies, da sich ein Skript nicht nur durch die verwendete Sprache, die Funktionalität und Effizienz des Codes auszeichnet, sondern auch durch Verständlichkeit und Wiederverwendbarkeit. Besonders Webapplikationen und kommerziell genutzte Software muss schnell les- und wartbar sein und zudem offen für Weiterentwicklungen. Auf Grundlage von Javadoc, PHPDoc etc. kommentieren wir den Code aus diesem Grund, um jede einzelne Klasse und Funktion und deren Zusammenspiel zu erklären und damit den Code bestmöglich für eine Weiterbearbeitung zu wappnen.